Sie kommen nach Hause und versuchen, Ihren Hund mit einer dicken Umarmung und viel Zureden zu beruhigen, um das Bellen zu übertönen.
Einem -Korrespondenten zufolge stößt er Sie daraufhin nur noch heftiger an, sabbert und kreist unter Ihren Füßen.
Dies ist ein klassischer Fehler in der Kommunikation zwischen den Spezies, bei dem Ihre Gesten nicht mit seinen Erwartungen übereinstimmen. Hunde sind soziale Lebewesen, für die das Ritual der Begrüßung genauso wichtig ist wie für uns der Händedruck.
Das Ignorieren dieses Rituals oder eine falsche Reaktion darauf führt zu Frustration und Neurosen. Viele Menschen glauben immer noch an den Mythos, dass der Besitzer den Hund beim Betreten des Hauses zunächst ignorieren sollte, um seine Erregung nicht zu verstärken.
Diese überholte Haltung, die auf einem Missverständnis beruht, wird von Experten eher mit Asozialität als mit Führungsqualitäten verglichen. Ein wahrer Anführer in der Hundewelt ist kein Tyrann, sondern ein freundlicher und vertrauenswürdiger Partner.
Das andere Extrem ist eine stürmische, erregbare Begegnung Ihrerseits, die nur noch mehr Öl ins Feuer gießt. Sie haben das Gefühl, Emotionen zu teilen, und der Hund interpretiert dies als Bestätigung der allgemeinen Panik und der Notwendigkeit, noch proaktiver zu sein.
Kleine Hunde sind besonders betroffen, da es für sie körperlich schwierig ist, ihrem riesigen Besitzer eine ruhige Begrüßung zu vermitteln. Deshalb springen sie oft herum und versuchen, Ihr Gesicht zu „erreichen“ und einen Blick zu erhaschen. Wenn niemand diese Versuche beachtet, wird das ruhige Verhalten schnell durch zwanghaftes Verhalten ersetzt.
Experten schlagen einen Mittelweg vor: Grüßen Sie sofort, aber zurückhaltend. Sagen Sie ein ruhiges „Hallo“, berühren Sie den Hund sanft und gehen Sie dann Ihrer Arbeit nach.
Wenn Sie angerempelt werden, drehen Sie sich einfach weg und warten Sie, bis sich das Tier beruhigt hat. Diese Methode funktioniert auch bei hyperaktiven Tieren, die keine Erfahrung mit normaler Sozialisierung haben.
Denken Sie daran, dass eine ungestüme Begrüßung keine schlechte Angewohnheit ist, sondern oft ein Zeichen für einen unausgeglichenen emotionalen Zustand, dessen Wurzeln tiefer liegen. Die Einhaltung eines einfachen, unkomplizierten Rituals ist keine Nachsicht, sondern ein Akt des Respekts.
Es zeigt dem Hund, dass Sie ein vertrauenswürdiges Mitglied seiner sozialen Gruppe sind, und stärkt die Bindung. Dieses kurze „Hallo, Tiny“ und die liebevolle Berührung geben Ihnen beiden das Gefühl, sicher in das Rudel zurückzukehren, wo jeder an seinem Platz ist.
Lesen Sie auch
- Wie Katzen Ihre Wohnung mit ihren Nasen markieren: das unsichtbare Netz der Düfte
- Was passiert, wenn Ihr Hund Ihnen seinen Bauch zeigt: ein Vertrauenscode, den wir nicht immer verstehen

