Viele Gärtner müssen sich damit abfinden, dass Erdbeeren im Juni vierzehn Tage lang Früchte tragen und dann nur noch Schnurrhaare wachsen.
Aber das Geheimnis der kontinuierlichen Fruchtbildung liegt nicht in magischen Sorten, sondern im Verständnis der einfachen Biologie: Gewöhnliche Sorten setzen Blütenknospen nur unter den Bedingungen eines kurzen Tages, und remontierende Sorten – unabhängig von der Länge des Tages, berichtet der Korrespondent von .
Kombiniert man frühe, mittlere, späte und remontante Sorten auf dem Beet, kann man ein echtes Beerenförderband schaffen. Allerdings sind remontante Erdbeeren kein Allheilmittel.
Sie arbeitet hart und verlangt ein Vielfaches an Nährstoffen und Feuchtigkeit. Wenn sie nicht buchstäblich alle 10-14 Tage mit einer schwachen Lösung aus organischem Dünger gefüttert wird, ist sie schnell erschöpft und stirbt nach der ersten üppigen Fruchtbildung.
Hier gilt das Prinzip „Freigebigkeit für Freigebigkeit“: Je mehr Sie der Pflanze geben, desto mehr gibt sie Ihnen. Die eleganteste Methode ist der Anbau von Erdbeeren in vertikalen Beeten (Rohre, Pyramiden, Säcke).
Das spart nicht nur Platz, sondern schafft auch ideale Bedingungen: Die Wurzeln werden nicht aufgeweicht, die Beeren werden nicht schmutzig, und die Struktur selbst, die sich in der Sonne erwärmt, verlängert die Saison. In einer solchen Pyramide können remontierende Sorten mit Blüten und grünen Beeren unter den Schnee gehen und im Frühjahr fast ohne Unterbrechung weiterfruchten.
Die Hauptsache ist, dass sie bei den ersten Herbstfrösten mit einer warmen Abdeckung aus Spinnvlies versehen werden.
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